All about cereals: muesli, porridge, granola, and cornflakes

Muesli

What is „muesli“?

There is no hard definition for the term „muesli“ but generally it means a combination of oats (or other cereals) and (at least two) other ingredients (such as fruit, nuts, seeds, and milk). The „father“ of muesli was Maximilian Oskar Bircher-Benner, a Swiss doctor and nutritionist, who served his patients soaked oats, apples, nuts, milk, and some lemon juice as dinner. Already in the late 19th century, Bircher-Benner was convinced of the benefits of his raw food (just like today’s vegan trend) and spread it all over the world. For some time, it was considered paupers’ food as it was cheap. This changed thanks to our fitness-oriented society of today. Now supermarkets and online shops offer countless variations of muesli ingredients or ready cereal-nut-fruit-mixtures. 

What is „porridge“?

Porridge is a cooked cereal dish mixed with salt, sugar, fruit, milk or other ingredients. Mostly oats are the basis so „oatmeal“ is often used as a synonym for porridge. There are tons of regional variations, just google to get a taste of it. 

… And there is more in the cereal family!

Ever heard about „granola“? Granola is baked cereals with nuts and some sweeteners (such as honey or brown sugar), which makes them crispy. It is not only popular as a classic milky breakfast but also often taken as a dry snack or topping for desserts. Another one: „cornflakes“. Cornflakes are made of toasted corn flakes (so maize) and founded by J. H. Kellogg in the late 19th century. Just like Bircher-Bennett, he served it to his patients and his brother later made quite a big business of this invention. In contrast to porridge, cornflakes are usually eaten with cold milk (maybe because they would soon dissolve in warm milk). 

Who is the winner?

This is a provocative and not quite serious question as there can not be a clear answer. Generally, mixing your cereals is way healthier than buying packaged compositions. As for the cereals itself, I would claim that it does not have to be oats only (rye, wheat, and spelt are nice alternatives, too). Just one simple wisdom: The less processed, the better. However, the convenient consumer might want to avoid all the mess with different ingredients that need to be bought and stored. Regarding macronutrients (calories, proteins, fats, and carbohydrates) an honest comparison is almost impossible because of all the variations in each category. Yet, below you’ll find a table comparing whole-grain oats (which are the most common basis of muesli and porridge), granola and cornflakes from well-known brands. Just to give you a taste of their differences.

General tips:

  • Choose whole-grain and organic! Whatever grain you prefer, take the whole and not just the carbohydrate-rich inner life of it. I recommend organic (and regional) products because toxins may accumulate in the outer parts of the grain (and to support your local farmers).
  • Look for added (and often hidden) sugar! You’ll encounter it almost certainly in packaged muesli with dried fruits, chocolate bits or other sweetened additives. Not to mention all those highly processed cereals.
  • Reconsider your milk! From my own experience, your muesli ingredients (that is cereals, nuts and fruits or even spices) predominate the taste. So, if you want to easily spare calories, choose a low-fat milk or (as I’ll show in one of my soon-to-come articles) plant-based alternatives such as almond or soy milk.
  • Make a nice topping! Rather take fresh fruit than dried fruit because they are much less dense in calories (and cheaper).
  • Soak your oats! Leave your cereals dive a bit to make them softer (works faster with warm milk). There might be no accounting for taste but your guts will thank you because soaked cereals are much easier to digest than those hard grains. 
  • Finally: Try different combinations and find your very personal favorite! Muesli, porridge & their buddies offer endless variations and can be the ideal start into your day.

Alles über Müsli, Porridge, Granola und Cornflakes

Was ist „Müsli“?

Es gibt keine klare Definition von Müsli, aber meist versteht man darunter eine Mischung aus Getreideflocken wie zum Beispiel Haferflocken und (zumindest zwei) weiteren Zutaten (etwa Früchten, Nüssen, Samen und Milch). Der Vater von Müsli ist Maximilian Oskar Bircher-Benner, ein Schweizer Arzt und Ernährungswissenschafter, der seinen Patienten als Abendessen eingeweichte Haferflocken mit Äpfeln, Nüssen, Milch und etwas Zitronensaft verordnet hat. Bereits im späten 19. Jahrhundert war Bircher-Benner von den Vorzügen seiner Rohkost überzeugt (ähnlich dem heutigen veganen Trend) und verbreitete sie in die Welt. Eine Zeit lang war Müsli als Arme-Leute-Essen verpönt, denn es war einfach und günstig in der Zubereitung. Dank unserer gesundheitsorientierten Gesellschaft hat sich dieses Image aber gewandelt. Heute werden Müslizutaten oder fertige Müslimischungen in allen Variationen in Supermärkten und Online-Shops angeboten.

Was ist „Porridge“?

Unter Porridge versteht man gekochte Getreideflocken, die traditionellerweise mit Salz, Zucker, Milch oder anderen Zutaten vermengt werden. In der Regel werden Haferflocken verwendet, daher wird oft der englische Begriff „Oatmeal“ (übersetzt in etwa „Hafermahl“) synonym dafür gebraucht. Es gibt unendlich viele regionale Nuancen in der Zubereitung von Porridge – einfach mal googeln.

… Und es gibt weitere Mitglieder der Getreide-Frühstücksfamilie!

Schon mal von „Granola“ gehört? Granola wird mit Nüssen und Süßungsmitteln wie Honig oder braunem Zucker knusprig gebacken. Es ist nicht nur als klassisches Frühstück mit Milch beliebt, sondern wird auch als Snack für Zwischendurch geknabbert oder als Garnitur für Desserts verwendet. Fehlen noch Cornflakes: Cornflakes sind getoastete Maisflocken (corn meint in den USA Mais), die von J. H. Kellogg im späten 19. Jahrhundert erfunden wurden, also in etwa zeitgleich mit Bircher-Benners Müsli. Gleich dem Schweizer Arzt servierte Kellogg seinen Patienten Cornflakes, die sein Bruder schließlich zu einem Welterfolg machte. Im Gegensatz zu Porridge werden Cornflakes in der Regel mit kalter Milch gegessen (möglicherweise weil sie sich sonst sehr schnell in warmer Milch auflösen würden).

Wer ist der Sieger?

Das ist eine provokante und nicht ganz ernst gemeinte Frage, da es keine klare Antwort gibt. Was die Getreidesorte betrifft, müssen es nicht immer nur Haferflocken sein, denn Roggen, Weizen und Dinkel sind geschmackvolle und ebenso nahrhafte Alternativen. Allgemein ist es gesünder, sein Getreidefrühstück selbst zuzubereiten und nicht fertig gekauft nur noch anzurühren (mehr dazu unter Tipps). Eine simple Weisheit: Je weniger verarbeitet, desto besser. Doch der bequeme Konsument schreckt schnell vor dem vermeintlich umständlichen Mischen von Flocken, Samen und Co. zurück, die den Küchenschrank verstopfen. Was die harten Fakten, nämlich die Nährwerte, betrifft, so ist ein Vergleich aufgrund der vielen Varianten innerhalb einer Kategorie schier unmöglich. Zur Orientierung habe ich eine Tabelle zusammengestellt, die Vollkorn-Haferflocken (die häufigste Basis von Müsli und Porridge), Granola und Cornflakes namhafter Hersteller gegenüberstellt.

Allgemeine Tipps:

  • Vollkorn und bio: Welche Getreidesorte ihr auch immer bevorzugt, entscheidet euch für das ganze Korn und nicht nur das kohlenhydratreiche Innere. Ich empfehle biologische (und regionale) Produkte, weil schädliche Umweltstoffe sich in der Schale anreichern können (und weil eure lokalen Bauern euch danken werden).
  • Vorsicht vor (oft verstecktem) Zucker: Zucker steckt in den meisten Müslimischungen, die getrocknete Früchte, Schoko-Stücke & Co. enthalten. Und auch die Getreideflocken selbst können wahre Zuckerbomben sein, wenn sie verarbeitet werden.
  • Die Milch: Aus meiner eigenen Erfahrung dominieren die festen Müslizutaten (Getreideflocken, Nüsse, Früchte oder sogar Gewürze) den Geschmack. Wenn ihr also einfach Kalorien sparen wollt, greift zu fettreduzierter Milch or (wie in einem meiner zukünftigen Artikel vorgestellt) pflanzliche Alternativen wie Mandel- oder Sojamilch.
  • Das Auge isst mit: Lieber frische Früchte als getrocknete nehmen, denn sie enthalten weniger Kalorien (und sind meist günstiger). Ganz zu schweigen vom frischen Geschmack.
  • Tauchgang: Getreideflocken, Körner und Samen sind besser verdaulich, wenn sie etwas eingeweicht verzehrt werden. Funktioniert übrigens sehr schnell in warmer Milch. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber euer Darm wird es euch garantiert danken.
  • Abschließend: Wenn ihr noch nicht auf den Geschmack von Müsli & Co. gekommen seid, probiert einfach verschiedene Varianten aus. Die Möglichkeiten sind fast unendlich und ein Getreidefrühstück ist (meiner Meinung nach) der ideale Start in den Tag.

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